Forêt des cèdres du Luberon

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Beschreibung
Ref: O111/33 Beschreibung: Visionen eines Försters Ein Zedernwald in der Provence? Die Vorstellung mag auf den ersten Blick überraschen, erwartet man doch in der Provence in erster Linie Platanen, Steineichen und Olivenbäume. Doch das Ganze ist kein Scherz: Hoch oben auf dem kleinen Luberon erstreckt sich der größte Zedernwald Europas! Wie so oft stand am Anfang eine Vision. Ein umtriebiger Förster, der von den wirtschaftlichen Vorteilen des Zedernholzes überzeugt war, wollte beweisen, dass sich die nordafrikanische Zeder (Cedrus atlantica) auch in der Provence akklimatisieren kann. Im Jahre 1861 begann er erstmals, die importierten Samen auf dem sanft gebuckelten Luberon auszubringen. Den Erfolg seines Projektes erlebte er nicht mehr, da der Wald anfangs nur sehr langsam wuchs. Noch im Jahre 1930 war das von Zedern bewachsene Gebiet erst 60 Hektar groß. Heute erstreckt sich der Zedernwald auf einer Fläche von 250 Hektar, wobei die größten Bäume inzwischen bis zu 60 Meter hoch sind. Die ältesten Exemplare erkennt man an ihrer schuppigen, leicht rissigen und fast schwarzgrauen Borke. Der zwischen den Gemeinden Lacoste, Bonnieux und Ménerbes gelegene Zedernwald (Forêt des Cèdres) gehört zum Parc naturel régional du Luberon und kann auf ausgeschilderten Wanderwegen erkundet werden. Das Ökosystem des Zedernwaldes sowie die Flora und Fauna des Petit Luberon allgemein werden entlang eines vier Kilometer langen Naturpfades (Sentier botanique) anhand mehrerer Schautafeln erklärt. So erfährt man, dass die nordafrikanische Zeder erst in einem Alter von 25 bis 30 Jahren zu blühen beginnt und die leicht keimenden Samen über einen Zentimeter lang sind. Vom Aussichtspunkt Les Portalas eröffnet sich ein herrlicher Fernblick über das breite Tal der Durance bis hin zur Montagne Sainte-Victoire (Panoramatafel). Details: Adresse Forêt des Cèdres | Anfahrt Der Zedernwald kann von einem Wanderparkplatz aus leicht erreicht werden. Dieser liegt am Ende einer Stichstraße, die 1,5 Kilometer südlich von Bonnieux von der D 943 abzweigt. | Tipp Unweit des Zedernwaldes liegt an der Straße von Ménerbes nach Lacoste die 1254 von den Karmelitern gegründete Abtei Abbaye Saint-Hilaire. Sie befindet sich heute in Privatbesitz, kann aber täglich von 10 – 19 Uhr, im Winter bis 17 Uhr, besichtigt werden.
Infos
- Kategorie: Kirche/Kloster
- Status: offen
- Weblinks: https://mymaps.usercontent.google.com/hostedimage/m/*/3AE5a_GyJCJ3hlz3P72nYicMIajg25BEzks8LDgxxrQj61_uaylzrcm7ypwhT-d7Oc_NApdxIjysZ7wIjKVt_Jbcw_DMOgcYlBDS0kMv_8w6I2ns-5NhyO1lroHmhFKi_X2bfxmeWKjiaXqjrGix8fJjfNEZW9RUiEzj5VAOhfSNtXD1V7FHmn57x0xDPxRgMUDmI-LI3Gho-Jjv_VrgO3ctA9ZHoqpSuAAmTCbezMIglImU0Fr2iUetWqTlyB8k?authuser=0&fife=s16383
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